Der Vivotum®-Falldialog

zu den Fallbeispielen

Die Ausgangslage
Vivotum® dialog macht Entscheidungen von Experten besser und besser nachvollziehbar
 
Früher nannte man das, was heute in „Meetings“ stattfindet, eine „Beratung“. Der Vivotum®-Falldialog ist dafür konzipiert, solche Beratungen besser zu machen, sie klarer zu strukturieren und allen Beteiligten dabei zu helfen, die bestmöglichen Beratungsergebnisse zu finden. Ganz unabhängig davon, welcher konkrete Fall gerade beraten wird, es werden Bewertungen vorgenommen, Einschätzungen geäußert, es wird abgewogen und am Ende wird eine Entscheidung getroffen.
 
Vivotum® dialog erlaubt es, all das in einer Form zu tun, die Bewertungen und Einschätzungen transparent macht und die dazu „zwingt“, subjektive Urteile zu begründen. Zugleich sichert Vivotum® dialog, dass in Beratungen alle zu Wort kommen und jedes Argument erwogen und beachtet wird. Auch das führt am Ende zu besseren Entscheidungen, denn auch wenn in einer Gruppe ein Fall beraten wird, gilt, dass gute Dialoge Entscheidungen besser machen.
 
In den hier präsentierten Fallbeispielen geht es um sehr unterschiedliche Arten von „Fällen“. Damit soll gezeigt werden, dass Vivotum® dialog sehr vielseitig ist und für eine sehr große Zahl von Falldiskussionen verwendet werden kann. Schließlich geht es fast immer darum, Beratungen mit guten Entscheidungen abzuschließen.

Klärung der Ziele
Was wollen wir erreichen?
Im ersten Schritt eines Vivotum®-Falldialogs geht es darum, eine klare Vorstellung davon zu entwickeln, welche Absichten und Ziele erreicht werden sollen. Ein paar Beispiele:
 
  • Falldiskussion im Ärzte-Team:
    Es gilt, die nächsten Therapieschritte festzulegen. Damit das Team eine zielführende Beratung darüber führen kann, muss es sich darüber verständigen, welche Ziele mit der Therapie verfolgt werden sollen. Geht es um eine möglichst schnelle Genesung oder soll die Therapie mit möglichst geringen Nebenwirkungen verbunden sein, um die Belastung für den Patienten gering zu halten?
 
  • Die Personalabteilung diskutiert eine disziplinarische Maßnahme nach einem Verstoß gegen die Compliance Regeln des Unternehmens:
    Was will man mit der Maßnahme erreichen? Den Mitarbeiter maßregeln? Ein Zeichen setzen? Demotivation vermeiden? Vorsorge treffen, dass so etwas nicht mehr vorkommt?
     
  • Die Marketing Abteilung berät über die nächste Kampagne:
    Damit sie ein Erfolg wird, braucht man eine passende Agentur. Dafür muss man aber erst einmal genau wissen, was man mit der Kampagne eigentlich erreichen will. Stärkung des Markennamens? Erschließung neuer Kundensegmente? Verbesserung der Kundenbindung? Oder alles zusammen?
 
Bei der Formulierung der Ziele kann man Fehler machen. Beispielsweise, indem man nicht zwischen Fundamental- und Instrumentalzielen unterscheidet, Redundanzen einbaut oder Ziele und Mittel miteinander verwechselt. Deshalb bietet Vivotum neben der Software Schulungen an, in denen Sie oder Ihre Mitarbeiter lernen, solche Fehler zu vermeiden.
 
Vivotum® dialog kann bis zu 12 Ziele bei der Berechnung berücksichtigen.

Gewichtung der Ziele
Wie wichtig sind uns unsere Ziele?
Beratungen sind notwendig, weil Entscheidungen schwierig sind. Und sie sind vor allem deshalb schwierig, weil es so etwas wie eine „goldene Lösung“ fast nie gibt. Stattdessen stellt sich fast immer heraus, dass es Konflikte zwischen den einzelnen Zielen gibt, die wir verfolgen. Eine schonende Therapie dauert länger als eine weniger schonende. Den Mitarbeiter nicht zu demotivieren, steht in einem Widerspruch zu dem Wunsch, ein Zeichen zu setzen. Und eine stärkere Bindung der Altkunden kann im Konflikt stehen zu dem Wunsch, neue Kunden zu gewinnen. Aber nicht nur das. Die Alternativen, die zur „Lösung des Falls“ oder als Ergebnis der Beratung zur Verfügung stehen, sind in aller Regel unterschiedlich gut geeignet, die einzelnen Ziele zu verwirklichen.
 
Wenn eine vernünftige Wahl zwischen den Alternativen getroffen werden soll, muss man wissen, welches Ziel zu erreichen besonders wichtig und welches eher weniger wichtig ist. Genau das festzulegen, macht Vivotum® dialog möglich – auf einfache und intuitive Art und unter Einbeziehung aller Meinungen. Vivotum® dialog bietet die Möglichkeit, Kompromisse zu finden – einfach durch das Verschieben von Reglern oder das Vergeben von Punkten.
 
 
Die Ziele können durch direkten Vergleich miteinander oder durch die Vergabe von Punkten bewertet werden. Nach der Gewichtung der Ziele blendet Vivotum® dialog die gewichtete Zielliste ein. Sie kann nun korrigiert werden oder es geht weiter zum Schritt „Alternativen“.
     

Die Alternativen
Wie gut unterstützen die Alternativen unsere Ziele?  
Erst nachdem wir wissen, was wir wollen und wie wichtig uns unsere Ziele sind, kommen die möglichen Lösungen ins Spiel. Lösungen zu finden und zu identifizieren, ist ein kreativer Akt. Unsere Schulungsangebote helfen Ihnen dabei, auch an dieser Stelle Fehler zu vermeiden. Beispielsweise müssen Alternativen so formuliert sein, dass sie daraufhin überprüft werden können, wie gut sie unsere Ziele erreichen.
 
Bei einer Vivotum®-Falldiskussion werden die Alternativen diskutiert und gemeinsam festgelegt. Es entsteht eine Liste, und wenn diese erstellt ist, geht es darum, die einzelnen Lösungen zu bewerten. Dazu ruft Vivotum® dialog das erste Ziel auf und fragt, wie gut die einzelnen Lösungsvorschläge in der Lage sind, dieses Ziel zu erreichen. Die Bewertung der Alternativen erfolgt durch paarweisen Vergleich oder durch Vergabe von Punkten. Anschließend wird das Entscheidungsergebnis für dieses Ziel eingeblendet.
 
Dieser Prozess wird für jedes vorher definierte und gewichtete Ziel durchgeführt. Am Ende berechnet Vivotum® dialog auf Basis der gewichteten Ziele und bewerteten Optionen das Gesamtergebnis der Bewertung.
 
Vivotum® dialog kann bis zu 12 Optionen berücksichtigen. Die Bewertung der Optionen wird jeweils in dieser Form für jedes Ziel vorgenommen. Die Bewertung erfolgt durch direkten Zielvergleich oder durch die Vergabe von Punkten. Die Bewertung der Optionen wird für jedes einzelne Ziel als Zwischenergebnis eingeblendet, bevor die Optionen im Hinblick auf das nächste Ziel bewertet werden. Nach diesem Prozess berechnet Vivotum® dialog das Gesamtergebnis für alle Ziele.

Das Ergebnis
Eine Entscheidung und das Wissen, warum genau diese Entscheidung getroffen wurde
Die Kombination aus gewichteten Bewertungskriterien und der Bewertung der möglichen Lösungen, die mit Vivotum® dialog leicht und intuitiv erschlossen wird, führt am Ende zu einer transparenten Entscheidung. Die Gruppe, die den Fall diskutiert hat, weiß am Ende des Vivotum®-Dialogs genau, welche Bewertungen und welche Einschätzungen dazu geführt haben, dass gerade diese Entscheidung getroffen wurde. Und nicht nur das. Dieses Wissen kann auch problemlos gegenüber jedem anderen kommuniziert werden. Die Entscheidung ist maximal transparent.